Veranstaltungen 2021        Nachlese

 

 

 

      Fahrt zum Weihnachtsmarkt auf Schloss Gavnö

                           November 2021

Am zweiten November-Wochenende machten sich 37 Landfrauen und Gäste mit dem Bus auf den Weg nach Dänemark. Kurz vor Fehmarn gab es für alle bei einer ersten Pause ein Käse-Schinken-Croissant, Kaffee und einen Piccolo. Gut gelaunt ging es weiter über Fehmarn, mit der Fähre zur Insel Lolland und über die Insel Falster nach Seeland. Am frühen Nachmittag erreichten wir das Schloss Gavnö. Hier findet jedes Jahr der größte Weihnachtsmarkt des Landes statt. Auf dem Parkplatz wurden wir nett von Trine empfangen, die unsere Impf- bzw. Testnachweise kontrollierte.
Nachdem sie ein Gruppenfoto von uns im Park gemacht hat, führte sie uns durch einen Hintereingang in die festlich geschmückten Hallen. An den zahlreichen Ständen wurden allerlei Köstlichkeiten, Weihnachtsschmuck und Kunsthandwerk angeboten. Einige nutzen auch die Gelegenheit, das Schloss und die Kapelle zu besichtigen. Da es inzwischen dunkel war, brannten an den Parkwegen lauter Fackeln und ein Teil des alten Baumbestands war angestrahlt.
Danach ging es noch ca. eine Stunde mit dem Bus weiter nach Kopenhagen in unser Hotel. Nach der Zimmerbelegung trafen sich alle im Hotel-Restaurant zum gemeinsamen Essen. Für einige gab es danach auch noch an der Bar einen Absacker.
Am nächsten Morgen trafen sich alle wieder beim gemeinsamen Frühstück. Im Anschluss wurden die Koffer verladen und wir unternahmen eine Stadtrundfahrt durch Kopenhagen. Ein Fotostopp wurde bei der kleinen Meerjungfrau und am Schloss Amalienborg eingelegt. Danach hatten wir zwei Stunden Zeit um in der weihnachtlich geschmückten Stadt zu Bummeln und Schoppen. Einige hatten das Glück, den königlichen Wachposten mit Blaskapelle auf dem Weg zum Schloss zu begegnen. Gestärkt mit einem Glühwein oder Hot Dog erfolgte die Rückreise, die uns über die Große-Belt-Brücke, der längsten Hängebrücke in Europa, führte. Bei einer Kaffeepause gab es für die Mitreisenden noch jeweils eine Packung Plätzchen vom Weihnachtsmarkt. Am Abend waren alle begeistert von der schönen Fahrt wieder zu Hause.

Bericht und Bilder von Barbara Joppien

 

 

      Erntedankfest am 06.10.2021 um 15:00 Uhr

                            in Breitenberg

Unsere 2. Vorsitzende, Barbara Joppien, begrüßte 50 Landfrauen und Gäste zum diesjährigen Erntedankfest im Bredenbarger Kroog bei Ines Randschau-Dammann.
Unsere Mitglieder vom Vorstand, Elke Biehl und Helga Delfs hatten den Saal dekoriert und die Tische herbstlich geschmückt.
Mehrere Vorstandsdamen haben Kuchen gebacken, und es gab auch 2 Platten mit Schmalzbroten.
Pastorin Claudia Köckert aus Breitenberg hielt eine sehr schöne Andacht. Dazu spielte Hintergrundmusik mit zum Herbst und Erntedank passenden Liedern. Sie erzählte vom diesjährigen gemeinsamen Erntedankfest der Gemeinde Moordiek und der Kirchengemeinde.
Danach wurde die Kaffeetafel eröffnet.
Anschließend hörten wir sehr lustige und humorvolle plattdeutsche Geschichten von Uwe Schröder. Er kommt aus Nortorf bei Wilster und war Landmaschinenverkäufer. Er ist plattdeutscher Theaterspieler und schreibt mit seinem ehemaligen Arbeitskollegen Helmut Wrage aus Agethorst eigene Geschichten und Gedichte aus dem Leben, aus Erinnerungen. Das Buch "Was ick so belev hev" wurde ein Erfolg.
Auch hier im Saal wurde viel gelacht. Es war schön!
Barbara Joppien bedankte sich bei Frau Pastorin Köckert und Herrn Uwe Schröder. So war es ein netter, gelungener Nachmittag. Bevor alle auseinandergingen, gab Barbara bekannt, dass die Weihnachtsfeier am 08.12.2021 um 15:00 Uhr bei Stahl in Lockstedt stattfindet.

 

Bericht und Bilder von Karin Bünz

 

 

 

     Stadtführung in Glückstadt am 22.09.2021


Bei schönem Sonnenschein trafen sich 20 Landfrauen und Gäste zu einer abendlichen Stadtführung „Dunkle Zeiten“ in Glückstadt. Treffpunkt war die Stadtkirche, vor deren Eingang die Büste von König Christian IV steht. Er hat Glückstadt 1617 als Konkurrenz zu Hamburg gegründet. Im Mittelpunkt liegt der Marktplatz mit dem Kandelaber, von dem die Straßen, die alle Große ...straße heißen, sternförmig abgehen. Die Querstraßen haben alle den Namen Kleine ...straße.
Auf dem Marktplatz wurde früher Gericht gehalten.Gesetze gab es zu damaligen Zeiten nicht und die Strafen wurden nach „Lust und Laune“ der selbsternannten Amtsmänner verhängt. Dieben wurde z.B. die Finger einzeln abgehackt. Erst der Kleine, beim nächsten Mal der Ringfinger und so weiter. Zum Schluss dann die ganze Hand. Wurde behauptet, dass eine Frau schlecht über ihre Nachbarin geredet hat, bekam sie einen rostigen Nagel in die Zunge gebohrt. Sogenannte Hexen, es reichte schon schwarze Haare zu haben, wurden verbrannt. Die schlimmste Straftat war damals ein Selbstmordversuch. Nur Gott hatte zu bestimmen, wann das Leben beendet wird. Hierfür wurden die missglückten Selbstmörder vom Zertrümmerer gerädert. Die brutalen Strafen hat kaum einer überlebt, auch weil es keine Medikamente zur Behandlung von Wunden gab. Zu den Bestrafungen kamen ganze Familien zusammen. Die Männer standen in der ersten Reihe, die Frauen unterhielten sich miteinander und die Kinder spielten.
Bei unserem anschließenden Rundgang durch die Stadt kamen wir immer wieder an Häusern vorbei, bei denen alte Kanonenkugeln aus früheren Kriegen eingemauert sind. Vorbei am Fleth, ein stehendes Gewässer, ging es durch die Ballhausstraße zur Königsstraße, wo das alte Gießhaus steht, in dem die Kanonenkugeln hergestellt wurden. Dieses Gebäude war später Gefängnis und ist jetzt eine Kirche. Weiter ging es Am Jungfernstieg, vorbei am Wiebke-Kruse-Turm, den Christian IV für seine Mätresse bauen ließ, zum Hafen, wo sich das Königliche Brückenhaus befindet. Auf der gegenüberliegenden Hafenseite steht das ehemalige Frauengefängnis sowie das frühere Zucht- und Tollhaus. Zurück ging es durch die Gr. Deichstraße, wo die Häuser schräg von der Straße weg gebaut wurden. Dadurch hatten alle Grundstücke einen kleinen Garten in dem Kräuter, die einzige Medizin zu früheren Zeiten, angebaut werden konnten.
Nach 1 ½ Stunden Spaziergang waren wir wieder an unserem Ausgangspunkt angelangt. Inzwischen war es dunkel geworden und alle waren schwer beeindruckt von dieser interessanten, teilweise auch gruseligen Führung. Wir sind alle froh, heute zu leben!
Auf der Rückfahrt wurden wir von einem großen, rötlichen Vollmond begleitet. 

Text und Bilder von Barbara Joppien


 

Am 02.September 2021 trafen sich 21 Landfrauen und Gäste nach langer "Corona-Pause" zu einem gemütlichen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen im Kräutergarten von Traute Struve in Altenjahn.

Bei schönem Wetter wurde unter freiem Himmel an mehreren Tischen im Garten gesessen. Das Grundstück ist 7.OOO qm groß und konnte anschließend besichtigt werden . Wer wollte, konnte auch an einer Führung mit der Gärtnerin teilnehmen.

Die Frauen haben es genossen, sich endlich mal wieder zu  treffen.

 

 

 

Text und Bilder von Barbara Joppien